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04. Juni 2013

Wasserbad

für Barrierefolien ohne "Curl"

Unsymmetrische Barrierefolien mit Polyamid bieten zahlreiche Vorteile, wie zum Beispiel verbesserte Tiefziehfähigkeit, Transparenz, Bedruckbarkeit und Siegelfähigkeit. Nachteilig ist jedoch, dass derartige Folien eine starke Einrollneigung, das sogenannte „Curl“ aufweisen. Dieses Curl verursacht häufig große Probleme bei der Weiterverarbeitung. Ein Schneiden, Wickeln, Bedrucken und Abfüllen ist oftmals schwierig bis gar nicht möglich. Die Ursache für das Curling ist ein unterschiedliches Kristallisationsverhalten der einzelnen Folienschichten während des Abkühlens der Schmelze.

Zur Herstellung von unsymmetrischen Tiefziehfolien ist deshalb ein Wasserbad unabdingbar. Die Folienbahn wird hierbei durch das temperierte Bad geleitet. Unter dem Einfluss von Temperatur und Verweilzeit, sowie durch Aufnahme von Wasser in die äußere PA-Schicht, wird das Curling deutlich reduziert. Das Alpine-Wasserbad wurde speziell für diese Anwendung entwickelt und ist einfach in der Bedienung. Verschiedene Baugrößen mit Arbeitsbreiten von 1600 bis 2600 mm stehen zur Verfügung und können auch nachträglich an bestehende Blasanlagen nachgerüstet werden.