Hosokawa Alpine erweitert Multiprozessanlagen
Integration der Feinprallmühle UPZ 100 III garantiert maximale Flexibilität im Labor
Die Hosokawa Alpine AG hat ihre Multiprozessanlagen um die Feinprallmühle UPZ 100 III erweitert. Dank einer neu entwickelten universellen Aufnahmelösung kann diese ab sofort nahtlos eingebunden werden. Damit garantiert das Unternehmen ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Entwicklung neuer Produkte, deren Mahleigenschaften im Vorfeld nicht zuverlässig vorhergesagt werden können.
Sieben Mühlentypen an nur einer Anlagenperipherie
Da in der Produktentwicklung häufig zwischen unterschiedlichen Mühlentypen gewechselt oder zum Beispiel ein Sichter oder eine Sichtermühle in den Prozess integriert werden muss, beeinträchtigt der Einsatz mehrerer separater Anlagen die Effizienz des Produktionsprozesses und benötigt zudem viel Platz. „Für diese Anforderungen haben sich unsere Multiprozessanlagen in der Praxis als ideale Lösung bewährt“, erklärt Andre Voges, Head of Sales Pharma bei Hosokawa Alpine. Denn bei diesen mobilen und äußerst flexiblen Anlagenkonzepten werden unterschiedliche Mühlentypen in eine gemeinsame Anlagenperipherie integriert. Damit realisiert Hosokawa Alpine unterschiedliche Mahlprozesse auf einer einzigen Plattform – flexibel, effizient und platzsparend, da die benötigten Aggregate schnell und unkompliziert gewechselt werden können. Das Multiprozessanlagen-System ermöglichte bisher die Anbindung von bis zu sieben verschiedenen Mühlentypen an eine einzige Anlagenperipherie. Mit der Integration der Feinprallmühle UPZ 100 III hat Hosokawa Alpine das Anwendungsspektrum der Multiprozessanlage nun um eine weitere Option erweitert.
Feinprallmühle Ultraplex UPZ 100 III für Mahlfeinheiten
Die Feinpralllmühle Ultraplex UPZ 100 III wird für Mahlfeinheiten im Bereich 50 µm bis 5 mm eingesetzt und zur Zerkleinerung weicher bis mittelharter Materialien bis Mohs-Härte 3. Sie kann als sieblose Stiftmühle oder als Schlägermühle mit Schlagscheibe, Pendelschläger oder Plattenschläger betrieben werden. Die Materialaufgabe erfolgt zentral über eine weit aufschwenkbare Mühlentür, für den einfachen Werkzeugwechsel und die schnelle Reinigung.
Deutlich erweitertes Anwendungsspektrum
Die UPZ 100 III wird nun zum festen Bestandteil der Multiprozessanlage und erweitert deren Anwendungsspektrum deutlich von Standardanwendungen bis hin zu anspruchsvollen Prozessen mit toxischen oder explosionsgefährdeten Produkten in der Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie oder auch bei temperaturempfindlichen Rohstoffen. Ihre Integration ermöglicht Versuche im Labor- und Pilotmaßstab und liefert belastbare Daten für die spätere Produktionsauslegung. Gleichzeitig bleibt die Anlage zukunftssicher, da weitere Prozessmodule und Mühlentypen bei Bedarf unkompliziert nachgerüstet werden können. Das Multiprozessanlagen-Konzept von Hosokawa Alpine ist skalierbar und deckt das gesamte Spektrum ab – von der Forschung und Entwicklung über Pilotanwendungen bis hin zur industriellen Produktion.
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