Labor-Hochenergiemischer Picobond
Mit dem in zwei Varianten erhältlichen Labor-Hochenergiemischer Picobond lassen sich trockene Partikel nicht nur mischen, sondern gezielt funktionalisieren. Präzise steuerbare Prozessparameter und intensive Mischvorgänge schaffen die Grundlage für reproduzierbare Ergebnisse und maßgeschneiderte Produktqualitäten. Als Teil des modularen Systems kann er einfach in die Picoline-Plattform eingebunden werden.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Misch-Reaktor zur mechano-chemischen Funktionalisierung trockener Partikel (Partikel-Design)
- Mischung oder Intensivmischung (Coatierung) möglich
- Entmischungsvorbeugung durch Mechanofusion
- Schutz vor Produkterwärmung durch Prozessraumkühlung
- mit Inertgas spülbar
- einfaches Befüllen und Entleeren
- Messeinrichtungen zur Beeinflussung der gewünschten Produktqualität (Produkttemperatur, Rotordrehzahl, Motorleistung)
- Batch-Fahrweise
- produktberührte Teile in Edelstahlausführung
- Varianten: Mechanofusion-Rotor mit Statordeckel oder Schrägschaufel-Rührwerk, für kontaminationsfreie Aufbereitung
- Aufbau und Funktionsweise entsprechen weitgehend der Nobilta von Hosokawa Micron B.V. bzw. der Baureihe AMS von Hosokawa Alpine

Technische Daten Picobond NOB
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Prozessraumvoumen |
ca. 220 ml |
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Rotorantrieb |
630 W |
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Rotordurchmesser |
40 mm |
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Drehzahl |
max. 8.000 U/min |
Technische Daten Picobond AMS
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Prozessraumvoumen |
ca. 190 ml |
|---|---|
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Rotorantrieb |
630 W |
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Rotordurchmesser |
40 mm |
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Drehzahl |
max. 7.300 U/min |
- Das Pulvergemisch wird durch den Rotor vollständig zentrifugiert und bewegt sich als zirkulierende Ringschicht entlang der inneren Mischergehäuse-Wandung.
- Dabei werden Beanspruchungen wie Druck, Scherung, Schlag und Prall innerhalb der verdichteten Komponentenschüttung in dieser Ringschicht initiiert.
- Bei Kontakt mit dem nachfolgenden Rotorelement ändert sich die Wirkrichtung des übertragenen Impulses. Dadurch wird ein komplexer, dreidimensionaler Gutumlauf realisiert, der eine intensive, mehrfach wiederholte Druck-, Schlag, Prall- und Scherbeanspruchung sowie intensive Vermischung des Gutes bewirkt.
- Der im Vergleich zu konventionellen Mischsystemen hohe Energieeintrag in das Mischgut bewirkt neben den Grundoperationen wie Makro- und Mikrovermischung auch noch die Partikelfusion, Coatierung, Agglomeration und Partikelrundung.
- Das Pulvergemisch wird im Spalt zwischen rotierendem Rotor und dem stehenden Stator gezwängt, dabei treten die Beanspruchungsmechanismen Druck und Scherung auf.
- Die ausgebildete Randschicht wird anschließend durch einen Abstreifer von der Rotorinnenfläche getrennt und verlässt den Rotor durch die seitlichen Öffnungen.
- Im Außenbereich bewirken die am Rotor angebrachten Schaufeln einen Rücktransport in den Bearbeitungsbereich.
- Dadurch ergibt sich eine permanente Umwälzung des Gutes in der Maschine, die zu einer möglichst homogenen Beanspruchung des Partikelgemisches führt.