Flammschutzmittel

Mineralien werden als Füllstoff immer bedeutender

Die Erhöhung der Brandsicherheit ist aktuelles Thema. Besonders halogenierte und bromierte Flammschutzmittel sind sowohl für die Gesundheit als auch für die Umwelt schädlich und werden in Europa größtenteils bereits verboten. Mineralische Ersatzzusatzstoffe kommen mehr und mehr zum Einsatz. Überwiegend gefragt sind Aluminiumhydroxide und Magnesiumhydroxid wegen der besonderen Eigenschaften: Durch Abspaltung von Wasser wirken diese Stoffe kühlend und gasverdünnend - bereits bei Temperaturen unter 200° C.

Verwendet werden diese Flammschutzmittel als Schutz für Gebäude, in Kunstoffen, elektronischen Geräten und Textilien; dafür werden verschiedene Feinheiten und Partikeleigenschaften gefordert. Eine zusätzliche Herausforderung besteht darin, dass die Endprodukte nicht durch Eisenabrieb verfärbt werden.

Spezielle Kornverteilungen und Partikelstruktur

durch Feinmahlung und Sichten

Je nach Anwendung sind bestimmte Kornverteilungen erforderlich. Um die perfekte Korngrößenverteilung zu erzielen, kommen verschiedene Mahlsysteme mit integrierter Sichtung zum Einsatz:

  • Alpine Walzenschüsselmühle AWM für Feinheiten von d97 = 20 µm bis d97 = 63 µm
  • Alpine Kugelmühlen mit TTD Sichter im Kreislauf für Feinheiten von d97 < 8-10 µm
  • Alpine Nassmühle ANR für Feinheiten < d97 < 6 µm

Bei jeder Kornverteilung ist es wichtig, dass diese möglichst steil, also mit wenig störendem Feinanteil ist. Das ist mit den beschriebenen Mahlsystemen ohne nachträgliche Entstaubung machbar.

Eisenfreie Vermahlung durch idealen Verschleißschutz unserer Anlagen verhindern eine unerwünschte Verfärbung des Produktes.

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