Stratoplex ASP II

Der Windsichter Stratoplex ASP ist seit Langem ein Garant für hohe Leistungen im feinen bis mittelfeinen Trennbereich. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden haben wir den Klassiker noch einmal verbessert. Das Ergebnis: ein optimiertes Maschinenkonzept mit reduziertem Verschleiß und geringerem Energiebedarf.

  • Windsichter für hohe Leistungen im feinen bis mittelfeinen Trennbereich von d97 = 10 – 150 µm
  • Hohe Feingutleistung bei hoher Trennschärfe und hoher Gutbeladung
  • Verschleißschutz durch Keramikbeschichtung beidseitig
  • Geringer Energiebedarf

Hervorragendes Strömungsverhalten

Für höhere Feinheit bei gleichbleibender Drehzahl

Kleine Änderung, große Wirkung: Durch ein optimiertes Design des ASP II ergeben sich folgende Vorteile: Um dieselbe Feinheit zu erreichen, kann die Drehzahl im Vergleich zum Vorgängermodell um bis zu 20 % reduziert werden. Das bedeutet: Der Stratoplex ASP II hat im Vergleich zum Vorgängermodell einen geringeren Energieverbrauch und Verschleiß. Bleibt die Drehzahl jedoch gleich, kann das optimierte Sichtrad feiner trennen. Durch die Nachrüstung des Sichtrads sind nun Feinheiten möglich, die bisher nicht erreicht werden konnten.

ASP II 315 400 500 630 800 1000 1250 1500
Antrieb (kW) 5,5 11 15 30 45 55–75 75–100 90–160
Drehzahl (1/min) 800–
4.000
640–
3.200
500–
2.500
400–
2.000
320–
1.600
250–
1.250
200–
1.000
170–
840
Nennluftvolumenstrom
(Nm³/h)
2.500 4.000 6.300 10.000 16.000 25.000 40.000 64.000
Feinheit d97 (μm)* 12 13 14 16 17 19 21 23
Feinheit d97 auf 80 %
reduzierte Luftmenge (μm)
10 11 12 14 15 17 18 20
*Referenzmaterial Kalkstein mit Dichte 2700 kg/m³

Beim Stratoplex-Windsichter ist der Antrieb unter der Sichtzone angeordnet, das Sichtgut wird zentral von oben aufgegeben, wodurch eine optimale Gutverteilung und Dispergierung erreicht wird. Das mit Hilfe einer Auf­gabe­vorrichtung eingeführte Auf­gabe­gut gelangt auf den Streuteller des Sichtrades, der es gleichmäßig verteilt und nach außen gegen den Anwurfring schleudert. Der Anwurf­ring lenkt das Aufgabegut nach unten in den Sichtbereich.

Die Sichtluft tritt in das Spiralgehäuse ein, durchströmt die spiralig angeordneten Schaufeln des Schaufelkranzes und das Sichtrad von außen nach innen. Dabei entzieht sie im Sichtbereich, zwischen Schaufelkranz und Sichtrad dem nach unten schwebenden Aufgabegut den Feinanteil.

Das entsprechend der eingestellten Trenngrenze des Sichters ausgezogene Feingut gelangt gemeinsam mit der Sichtluft zum Feingutaustritt. An einer nachgeschalteten Ab­scheide­ein­richtung (Zyklon, Filter) wird es von der Luft abgetrennt. Das Grobgut wird vom Sichtrad abgewiesen und folgt der Schwerkraft nach unten.

Der Grobgutaustrag erfolgt unter Luft­abschluss mittels einer Zellenradschleuse. Ein Übertreten von ungesichtetem Gut in das Feingut durch den Spülspalt zwischen Sichtrad und Labyrinthring wird durch Spülluft verhindert, die angesaugt oder zugeführt wird. Das Sichtrad wird in der Regel über Keilriementrieb mit fester Über­setzung angetrieben; die Einstellung der Sichter­drehzahl erfolgt stufenlos mit Hilfe eines Frequenzumrichters. Der Sichter wird komplett mit Filter, Gebläse und Zyklon geliefert.

Der Sichter ASP II steht für folgende Fahrweisen zur Verfügung:

  • Fahrweise im Durchluftbetrieb
  • Fahrweise im Umluftbetrieb mit ca. 10 % Leckluftentnahme

Das kompakte Baukastensystem der Stratoplex-Windsichter ermöglicht nicht nur höchste Leistung bei geringen Abmessungen, sondern auch eine unproblematische, raumsparende Anlagen­planung. Da alle wesentlichen Bauteile leicht von oben zugänglich sind, lassen sich Stratoplex Sichter einfach und schnell warten.

Anwendungsbereiche

Der Windsichter Stratoplex ASP II wird vor allem zur Aufbereitung von Feldspat, Quarz, Nepheline, Wollastonit, etc. eingesetzt.
Zur Sichtung stark ansetzender Produkte wie z. B. Hydratkalk wird der Stratoplex ASP Sichter in einer Sonderausführung gefertigt.

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