Gutbettwalzenmühle ECP

Mit Gutbettwalzenmühlen ECP werden Produkte mit einer steilen Kornverteilung erzeugt und zeichnen sich durch einen niedrigen Energiebedarf aus.

Die Gutbettwalzenmühle ECP wird auch Walzenmühle oder Rollenpresse genannt.

Das Mahlgut wird durch Reibungseffekte durch die gegensinnig rotierenden Walzen in den engsten Spalt transportiert. Die beiden Walzen werden durch Hydraulik gegeneinander gepresst. Diese Mahlkraft wird im Mahlgut übertragen. Durch punktuelle Kontakte der Einzelkörner werden extrem hohe innere Spannungen erzeugt, die letztlich zum Bruch führen.

Die Verwendung der optimalen Mahlkraft führt zu kompakten Mühlen mit extrem niedrigem Energiebedarf.

Da nur die äußersten Partikel des Gutbetts Kontakt zur Walzenoberfläche haben, ist eine nahezu kontaminationsfreie Mahlung möglich.

Gutbettwalzenmühlen ECP kommen bei mittelfeiner Zerkleinerung von harten Materialien, wie Keramiken, Mineralien mit MOHS-Härten ab 5 bis zu 9, Metallen und Metalllegierungen zum Einsatz.

Verwendung finden die Gutbettwalzenmühlen ECP im Durchlaufbetrieb oder im geschlossenen Kreislauf mit Siebmaschinen oder Sichtern.

  • Vorzerkleinerung vor der Feinstmahlung
  • Feingutarme Zerkleinerung
  • Scharfkantige Körner
  • Enge Kornverteilung

  • Walzendurchmesser: 228 mm bis 1.100 mm
  • Arbeitsbreiten von 64 bis 1.000 mm
  • Antrieb von 11 kW bis 500 kW
  • Schwerkraftbeschickung
  • Schneckenbeschickung für optimale Durchsatzleistung
  • Durchsatzleistungen von 0,2 – 120 t/h
Gutbettwalzenmühle ECP ECP 3 ECP 4 ECP 5 ECP 7 ECP 8 ECP 9
max. Presskraft (kN) 360 600 850 3000 4500 6000
Walzendurchmesser (mm) 300 400 520 712 850 1100
Durchsatz in t/h 0,5 - 1,2 0,8 - 5 2 - 15 8 - 30 20 - 80 80 - 120
Der Durchsatz ist produktabhängig.

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