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Geschichte der HOSOKAWA ALPINE Aktiengesellschaft

Die Geschichte der HOSOKAWA ALPINE Aktiengesellschaft beginnt 1898 als mechanische Werkstatt des Herrn Otto Holzhäuer. 1902 wurde die Werkstatt in eine GmbH umgewandelt und firmierte fortan als "O. Holzhäuer 'sche Maschinenfabrik GmbH, Augsburg-Göggingen". In diesem Jahr siedelte das Unternehmen auch von der Augsburger Altstadt zum heutigen Unternehmenssitz um.

Bereits in den ersten Jahren befaßte sich die junge Firma intensiv mit der Mechanischen Verfahrenstechnik: schon 1903 erhielt man das erste Patent für die Universal-Zerkleinerungsmaschine mit dem Markennamen "Triumph". Das Produktprogramm erweiterte sich schnell um weitere Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen, zu denen das Unternehmen auch mehrere Patente erhielt. Auch wurden die Erzeugnisse bereits um 1900 an Kunden in ganz Europa verkauft.

1909 wurde der Unternehmensname in "Alpine Maschinenfabrik-Gesellschaft m.b.H." geändert. Zum Einen wollte man damit den häufigen Verwechslungen mit einer anderen Maschinenfabrik "Holzhäuer" in Augsburg entgegenwirken. Gleichzeitig wünschte man sich einen prägnanten Unternehmensname. Der Name Alpine ist ein von den Alpen abgeleiteter Phantasiename, der mit den Ansprüchen des Unternehmens nach Höchst- und Spitzenleistungen korrespondiert. Gleichzeitig entstand auch das neue Unternehmenslogo im Jugendstil: in einem Oval ein goldenes A auf blauem Grund in der Mitte schneebedeckter Alpengipfel, und darüber goldene Sterne.

In den weiteren Jahrzehnten ergaben sich verschiedene Wechsel in der Unternehmensfirmierung und den Eigentümern. Auch die Logos des Unternehmens wurde dem jeweiligen Zeitgeist angepasst.

Der Begriff ALPINE blieb dabei stets der wesentliche Teil des Firmennamens, und dieser hat sich auch bei vielen Kunden als Marke fest etabliert. Dank der Langlebigkeit unserer Maschinen finden sich nicht wenige Maschinen noch heute im produktiven Einsatz und zeigen eines der alten Firmenlogos.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges übernahm ALPINE Ingenieure und Techniker von den aufgelösten Messerschmitt AG in Augsburg. Damit wurde Wissen aus der Aerodynamik und der Entwicklung von Strahltriebwerken in die Verfahrenstechnik transferiert und speziell bei der Konstruktion neuer Windsichter genutzt.

Ab 1950 befaßte sich ALPINE intensiv mit der Forschung und Entwicklung im Bereich der Kunststoffverarbeitung. Den Anfang machte die Schneckenstrangpresse KSE 45 für die Verarbeitung von thermoplastischen Kunststoffen. Aus diesen Aktivitäten entstand schnell ein neuer Geschäftsbereich, der sich seit 1960 auf die Herstellung von Folienblasanlagen spezialisierte. Detaillierte Informationen über die technologischen Meilensteine dieses Geschäftsbereichs finden sich  hier.

Ende November 1987 wurde die ALPINE AG zu 100 % von der HOSOKAWA MICRON Corporation, Osaka, Japan übernommen. In der Folge änderte sich die Firmierung zu HOSOKAWA ALPINE Aktiengesellschaft.

In 1997 wurde im Geschäftsbereich Mechanische Verfahrenstechnik die Gliederung nach Kundensparten eingeführt. Jeder Sparte fokussiert sich auf die speziellen Anforderungen und Bedürfnisse einzelner Industrien, bietet den Kunden eine umfassende Beratung, und entwickelt spezifische Lösungen für die Branche.

Die HOSOKAWA ALPINE hat sich in beiden Geschäftsbereichen erfolgreich und kontinuierlich entwickelt. Die Maschinen und Anlagen werden in alle Teile der Welt exportiert;  der Umsatz außerhalb von Europa liegt bei 50%, und die Exportquote insgesamt bei ca. 75 - 80 %.

HOSOKAWA ALPINE bekennt sich zum Standort Deutschland und dem Firmensitz Augsburg. Die Qualität unserer Produkte resultiert aus der engen Zusammenarbeit unserer erfahrenen und engagierten Mitarbeiter aus allen Fachdisziplinen.

So hat HOSOKAWA ALPINE seit 2008 in mehrere neue Fertigungs- und Montagegebäude am Unternehmenssitz Augsburg insgesamt 30 Mio. EURO investiert. Regelmäßig erfolgen auch Investition in neue Fertigungsmaschinen und unsere Technika-Ausstattung.